Ein Berufsbild wandelt sich

Das Berufsbild eines Interim Managers im Wandel
Händedruck Wird ein Interim Manager in das Firmenboot geholt, dann bedeutet es für das Unternehmen: Krise, Sanierung, Restrukturierung. Oder?

War dies vor einiger Zeit die gängige Meinung, so hat sich das Bild des Interim Managers einem Wandel unterzogen und erscheint gegenwärtig in einem neuen Licht: Nun werden Interim Manager immer häufiger eingesetzt, um auch gesunden Unternehmen eine Optimierung zu ermöglichen oder um vakante Stellen zu überbrücken. Zudem ist die Akzeptanz bei den Kunden, einen Interim Manager einzustellen, bedingt durch die erhebliche Professionalisierung seitens der Anbieter und deren beständigen Kommunikation der Erfolge, rasant gestiegen. Es vergrößerte sich obendrein der Pool der Interim Manager, denn nun interessieren sich auch zukünftige Spitzenkräfte für dieses Berufsbild. Dieser Aufwärtstrend ist auch in Zahlen erkennbar: So erwartet die Branche - laut einer Umfrage der Dachgesellschaft Deutsches Interim Management (DDIM) - einen Umsatzanstieg von 935 Mio. Euro 2012 auf annähernd 1,2 Milliarden in 2013.

Der Interim Manager Gerhard Röthlinger zählt zu den Gründen, weshalb vermehrt bestimmte Positionen interimistisch besetzt werden, unter anderem den entstehenden Handlungsdruck, welcher die Bereitschaft der Firmen fördert, sich offen mit dem Interim Management als innovativem Werkzeug der Unternehmensführung auseinanderzusetzen. Die Globalisierung, wie auch die aktuelle Veränderungsgeschwindigkeit ziehen höchst vielschichtige Projekte mit sich, welche interne Führungskräfte aus unterschiedlichen Gründen nicht immer bearbeiten.
Interim Manager können dem Abhilfe schaffen und haben zudem oftmals einen neutralen Blick auf das Unternehmen und die Prozessabläufe, agieren mit aktuellstem Know-how und ohne "politischen" oder persönlich strategischen Hintergrund. Sie stehen auch sehr kurzfristig bereit, somit werden fixe Personalkosten für die Unternehmen variabel. Im Umkehrschluss entfällt die Sorge für den Auftraggeber, wo der Manager nach Beendigung seines Projektes eingesetzt werden soll.

Voraussetzung für eine erfolgreiche Besetzung einer Interim-Position und den damit verbundenen Erfolgsaussichten ist die richtige Auswahl des optimalen Managers. Wichtig für diesen Prozess sind mitunter Angaben über das korrekte Ziel des Einsatzes, die speziellen Herausforderungen, mögliche Schwierigkeiten, wie auch das erforderliche Erfahrungs- und besondere Persönlichkeitsprofil des Kandidaten, sowie seine Motivation. Aber gerade wenn einem Unternehmen das fachliche Wissen in einem bestimmten Bereich fehlt, ist es äußerst sinnvoll, diesen Auswahlprozess einer dafür spezialisierten und seriösen Personalberatung zu überlassen, um eine erfolgreiche Besetzung garantieren zu können.
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